Wirtschaftliches Handeln und Finanzierung Drucken
Image   Das Studentenwerk ist ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor für die Region. Durch das integrierte Ganze seines Leistungsspektrums entstehen infolge von Betriebsgrößen und Verbundvorteilen Synergieeffekte. Im Jahr 2004 betrugen die Aufwändungen für Material und Dienstleistungen sowie Personalkosten einschließlich der Investitionen 19,5 Millionen Euro.
Die Dienstleistungen sollen den Studierenden möglichst preiswert angeboten werden. Andererseits ist aber auf ausreichende Einnahmen zu achten, weil nur ein wirtschaftlich gesundes Studentenwerk auf Dauer bestehen kann. Die Balance zu halten zwischen dem Anspruch auf kundenfreundliche Preisgestaltung und notwendiger finanzieller Absicherung ist ständige Aufgabe der Geschäftsführung und des Verwaltungsrates.
Voraussetzung für das wirtschaftliche Handeln des Studentenwerks ist somit, dass die Kosten weitgehend durch eigene Erträge gedeckt werden. Das Studentenwerk finanziert sich aus den Umsatzerlösen, den Sozialbeiträgen der Studierenden und den Zuschüssen des Landes Hessen sowie aus geringen Zinseinnahmen und sonstigen betrieblichen Erträgen.
Die für unsere Leistungen benötigten Erträge erwirtschaften wir zu etwa 66 Prozent über Essenspreise und Mieten in den Mensen und Wohnanlagen, etwa 18 Prozent stammen aus Semesterbeiträgen. Die restlichen etwa 16 Prozent fließen uns als Zuschüsse des Landes Hessen für Förderung und laufenden Betrieb zu. Diese indirekte Förderung der Studierenden befördert die Chancengleichheit beim Studium und senkt den Anteil von Studienabbrechern. Die Studierenden tragen allerdings zur Finanzierung des Darmstädter Studentenwerks in immer stärkerem Maße bei. Der schrittweise Rückzug des Staates aus der Verantwortung für die sozialen Rahmenbedingungen des Studierens und sinkende Landeszuschüsse werden durch steigende Sozialbeiträge der Studierenden aufgefangen.
Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 17. Juli 2007 )